„Learnings“ aus den ersten Versuchen mit Sketchnoting, Visual Recording und Co

Inspiriert durch Sketchnotes von der ModernRE und inspiriert durch das Zeichnen von Comics versuchte ich „aus dem Stand“ eigene Sketchnotes als Vorbereitung für eine User Testing Session zu machen. Meine wichtigsten „Learnings“ daraus habe ich hier gesammelt.

Struktur von oben nach unten

Ich nutzte intuitiv eine Struktur von oben nach unten, so wie ich es vom Textschreiben gewohnt bin. Das erscheint mir nicht optimal zu sein. Offenere Strukture wie etwa ein Netzwerk geben viel mehr Flexibilität.

Ästhetik

So richtig „cool“ sieht der erste Versuch nicht aus. Ich nutzte:

  • Text,
  • Markierungen mit Farben,
  • Einfache Symbole und Sketches von Kontext und Personan,
  • Checklisten,
  • Pfeile
  • Schnelle und schwerlesbare Handschrift
  • ….

Mit welchen Mitteln ich es ästhetischer attraktiver machen kann, möchte ich als nächstes herausfinden und damit experimentieren. Meine Annahme: Layouts, Panels usw. sind hilfreich. Ein Vokabular an gängigen Symbolen ist sehr hilfreich und essentiell.

Einfache Ergänzungen

Ergänzungen konnte ich einfach machen. Oft fällt mir was ein, was noch wichtig ist. Das konnte ich leicht ergänzen.

Nachbearbeitung und Verfeinerung ist sinnvoll

Im Nachhinein verstehe ich viele Zusammenhänge eines Systems besser. Durch das bessere Verständnisse entwickle ich auch neue Ideen für Darstellungsstrukturen die die Komplexität noch mehr reduzieren und Zusammenhänge des Systems noch besser verstehen lassen und kommunizieren lassen. Ich kann dadurch erkennen was wichtig ist und führe auf diese Weise eine Priorisiserung durch.

Wie Live-Visual-Recorder arbeiten, möchte ich herausfinden. Ich nehme an sie nutzen Panels (vergleichbar mit Comics) und ein gut eingeübtes Vokabular und Grammatik um schnell visualisieren zu können.

Sparsame Nutzung von Farben

Visual Notes sollen Komplexität reduzieren und Systeme einfacher verstehbar machen. Wenn ich zuviele unterschiedliche Farben nutze, entsteht erst recht wieder Chaos und Komplexität. Für den Betrachter wird es schwieriger Zusammenhänge einfach zu verstehen. Beim nächsten Mal möchte ich Farben sparsam und sehr bewusst einsetzen, ebenso wie unterschiedliche Typographien. Ja auch Layout natürlich. Alles eben so, dass für die Betrachter/innen eine Vereinfachung entsteht im Sinne „Ah. So verstehe ich die Zusammenhänge sehr gut, auf einen Blick, ich kann mich orientieren, ich finde mich zurecht, ich kann mit jemanden darüber sprechen und disuktieren“.

Was noch?

in Stichworten: Shadowing einsetzen, Struktur einsetzen wie Punkte, Linien, Karos, usw., Tipps von Inking bei Comics nutzen, die Art der Stifte,…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.