Upside Down Drawings – Zeichenübung 2

Ich hätte niemals gedacht eine komplexe Zeichnung wie das Portrait von Igor Strawinski von Pablo Picasso mit so einer Leichtigkeit und befriedigendem Ergebnis abzuzeichnen. Der Verdienst des R-Mode meines Gehirns. Der R-Mode ist keine Besonderheit „meines“ Gehirns sondern eine Besonderheit des menschlichen Gehirns. Jeder verfügt darüber. Somit kann auch jeder im R-Mode zeichnen und so erfreulichen Zeichen-Ergebnissen gelangen.

Hier ist das Original vom Großmeister Pablo Picasso

Pablo Picasso. Portrait of Igor Stravinsky, 1920
PORTRAIT OF IGOR STRAVINSKY von Pablo Picasso
https://www.pablo-ruiz-picasso.net/work-117.php

Was ich dabei lernte

Ich stelle fest, wie komplex diese Zeichnung ist, aus wievielen Linien sie besteht und wieviele Details die Zeichnung beinhaltet. Auf diese Weise habe ich bisher noch nie Objekte betrachtet. Die Übung zeigt mir wie unterschiedlich ich beobachten kann. Ich stelle fest dass Beobachtung etwas ist, was trainiert werden kann und erlernt werden kann und soll, denn dadurch eröffnen sich neue Welten.

Ich sehe Parallelen zu Design Research und dass es Übungssache ist und etwas Erlernbares ist, wie Beobachtungen gemacht werden. Das bringt mich wiederum zur Fähigkeit des Zuhörens (Deep Listening). All diese Qualitäten versuchte ich bisher zu leben. Ich stelle fest dass dies eine weite und große und faszinierende Welt für sich ist, die größer ist als bisher angenommen, bei weitem nicht so trivial ist wie bisher angenommen und viel mächtiger ist als bisher angenommen und essentiell für das Zusammenleben, die Kreativität und Problemlösungsansätzen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Design.

Links und Referenzen

https://www.drawright.com/

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